Gelungener Auftakt ins Jubiläumsjahr
Senatsempfang am 4. Februar 2026 im Hamburger Rathaus anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Sozialeinrichtungen von Leben mit Behinderung Hamburg.
Mit einem festlichen Senatsempfang im Rathaus der Freien und Hansestadt Hamburg am 4. Februar sind die Jubiläumsfeierlichkeiten 2026 gestartet. Rund 400 Gäste folgten der Einladung von Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer: Klient*innen, Angehörige, Ehrenamtliche, Mitarbeiter*innen und Kooperationspartner*innen von Leben mit Behinderung Hamburg feierten gemeinsam 50 Jahre Sozialeinrichtungen. Unter dem Motto „Gekommen, um zu bleiben“ markierte der Empfang zugleich den Beginn weiterer Veranstaltungen – auch anlässlich des 70-jährigen Bestehens des Elternvereins.
Die inklusive Feier wurde musikalisch begleitet von Luke Roolfs, einem Künstler mit Sehbehinderung. Für kommunikative Barrierefreiheit sorgten Gebärde- und Schriftdolmetschung sowie eine Simultanübersetzung in Leichte Sprache. In ihrer Rede würdigte Senatorin Schlotzhauer die langjährige und engagierte Arbeit von Leben mit Behinderung Hamburg. Christian Lührs, Vorstandsvorsitzender des Elternvereins, zeichnete die Entwicklung seit den Anfängen unter Kurt Juster nach: Aus den ersten Wohnangeboten entstand eine professionelle Organisation, in der Personenzentrierung heute im Mittelpunkt steht.
Besonders eindrucksvoll waren die Beiträge der Interessenvertretungen: Lisa Noack und Janina Süß aus den Tagesstätten machten der Politik und Gesellschaft deutlich, was sie für Inklusion leisten sollen. Ari Gultom und Uwe Held aus dem Bereich Wohnen sowie die Botschafter*innen Annika Albers und Fabian Pietzcker schilderten aus persönlicher Sicht, was gelebte Teilhabe bedeutet.
Geschäftsführer der Sozialeinrichtungen Ralph Grevel dankte der Senatorin für den wertschätzenden Empfang: Gerade in bewegten politischen Zeiten sei es wichtig, dass Menschen mit Behinderung selbstverständlich zur Gesellschaft gehören – und das Rathaus sei dafür ein starkes Symbol.
Reden und Bilder vom Senatsempfang sehen Sie auf unserer Jubiläumsseite.
Fotocredits: Stephan Bestmann
