Wer weiß eigentlich, was Menschen mit Behinderung brauchen?
Am 11. September 2026 war Teilhabebotschafter Paul Kaib von der Lebenshilfe Soltau e. V. zu Besuch im Südring und tauschte sich mit den Botschafter*innen der Interessenvertretung von Leben mit Behinderung Hamburg über gute Teilhabe aus.
Was bedeutet gute Interessenvertretung und wie können Menschen mit Behinderung ihre Organisation aktiv mitgestalten? Über diese und weitere Fragen tauschten sich Paul Kaib, Teilhabebotschafter der Lebenshilfe Soltau e. V., am Freitag, den 11. September 2026, mit den Botschafter*innen der Interessenvertretung von Leben mit Behinderung Hamburg im Südring aus.
Eingeladen hatten Annika Albers und Fabian Pietzcker. Auch wenn die Bezeichnungen unterschiedlich sind – in Hamburg sind Annika Albers und Fabian Pietzcker Botschafter*innen der Interessenvertretung, in Soltau trägt Paul Kaib den Titel Teilhabebotschafter – die Aufgaben haben vieles gemeinsam. Alle drei bringen die Perspektive von Menschen mit Behinderung ein, geben wichtige Denkanstöße und setzen sich dafür ein, dass Angebote und Arbeitsweisen noch besser zu den Bedürfnissen der Menschen passen.
Paul Kaib ist seit Mai 2022 Teilhabebotschafter der Lebenshilfe Soltau. In dieser Funktion ist er unter anderem in den Bereichen Wohnen, Arbeit, Schule, Freizeit und Kita aktiv. Er besucht Einrichtungen, spricht mit Schüler*innen, Klient*innen und Assistenzkräften und fragt nach: Was läuft gut? Was könnte besser werden? Welche Angebote werden gebraucht? Auch in verschiedenen Gremien bringt er seine Erfahrungen, Eindrücke und Ideen ein.
Als Teilhabebotschafter berät und unterstützt Paul Kaib auch die Geschäftsführung bei der Weiterentwicklung der Angebote. Beim Besuch im Südring stand neben dem Austausch der Wunsch im Mittelpunkt, Annika Albers und Fabian Pietzcker die inklusiven Arbeitsbereiche in Soltau vorzustellen.
„Es ist schön, sich mit jemanden aus einer anderen Organisation auszutauschen, der ähnliche Aufgaben hat, wie wir. Wir wollen uns vernetzen und im Austausch bleiben und sind schon gespannt auf den Gegenbesuch in Soltau im November“, freute sich Annika Albers.

